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Kurbelwellenprüfung

Die Kurbelwelle ist eines der Kernbauteile moderner Verbrennungsmotoren und unterliegt im Betrieb einer komplexen mechanischen Beanspruchung. Die Übergangsradien der Lagerzapfen zu den Kurbelwangen sowie die Austritte der Ölbohrungen zur Schmierung der Haupt- und Hublagerzapfen stellen schwingbruchgefährdete Stellen dar. Aus diesem Grund werden an diesen Stellen teils kostenintensive Oberflächenverfestigungsmaßnahmen im Fertigungsprozess integriert.

Um eine Betriebsfestigkeitsprüfung von Kurbelwellen unter möglichst realitätsnaher Beanspruchung zu ermöglichen, wurde bei der IABG ein neues Kurbelwellenprüfkonzept entwickelt und zum Patent angemeldet, welches im Vergleich zu den gängigen Prüfmethoden - Biege- bzw. Torsionsprüfung - zu Bauteilprüfung unter deutlich realitätsnäheren Beanspruchung führt.

Die Kurbelwelle wird hierzu originalgetreu aufgebaut bzw. gelagert und über einen Resonanz- (Kräfte bis 400 kN) bzw. Hydraulikpulser (Kräfte > 400 kN) Kröpfung für Kröpfung geprüft.

  Kurbelwelle

Kurbelwellenprüfung: Vergleich Beanspruchung im befeuerten Motor, herkömmliche Prüfungen und IABG-Prüfverfahren

Schematischer Prüfaufbau IABG-Verfahren

 


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