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Prüfstand für die Ermittlung der Schwingfestigkeit runder Stäbe und Rohre, wie sie für die Herstellung von Federn und Stabilisatoren von Automobilen benötigt werden.
Technische Spezifikation
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Prüfteile: bearbeitete und unbearbeitete zylindrische Stäbe oder Rohre
(auch für abgesetzte Wellen)
- Durchmesser Stab/Rohr: d = 10 bis 30 mm
- Länge Stab/Rohr: L = 60 d + 140 mm (bzw. spezielle Probenformen)
- Prüffrequenz: f = 5 bis 50 Hz (variabel)
- Leistungsaufnahme: < 1 kW
- Eigenschaften: keine Schwingungen nach außen, sehr leise
- Gewicht: ca. 1000 kg
- Abmessungen: L = 2600 mm, W = 1000 mm, H = 1500 mm
- Belastung: Lasteinleitung über gewölbte, verschleissfreie Kunststoffringe
- Last- (Spannungs-) und Dehnungsmessung
Vorteile verglichen mit bereits existierenden Prüfmaschinen
- Keine Einspannung der Rundstäbe notwendig (passt für alle Durchmesser im angegebenen Bereich)
- Die unter Zug stehende Oberfläche ist unberührt
- Großes und daher repräsentatives Werkstoffvolumen
- Kurze Einbau- und Wechselzeiten (ca. 5 Min.)
Zweck der Unlaufbiegeversuche
- Vergleich der Schwingfestigkeit noch vor der Verarbeitung des Rohmaterials zum Endprodukt
- Werkstoffoptimierung (z.B. Art des Werkstoffs, Wärmebehandlung, Kugelstrahlparameter, Streuungsreduktion etc.)
- Ermittlung von Rissen, Einschlüssen oder ähnlichen Ungänzen im Werkstoff
- Beurteilung der Oberflächenqualität
- Qualitätskontrolle
Typische Ergebnisse
- Schwingfestigkeit im Zeitfestigkeitsbereich
- Dauerfestigkeit
- Streuung entlang der Wöhlerlinie
- Fraktografie von kugelgestrahlten Stäben mit einem Durchmesser von
d = 22 mm, hergestellt aus Federstahl
Typische Anwender
- Drahthersteller für die Feder- und Stabilisator-Fertigung
- Hersteller von Federn und Stabilisatoren
- Hersteller von hochwertigen Federstahl
- Generell alle Hersteller, die Stahl hoher Reinheit benötigen
Basierend auf dem gleichen technischen Prinzip haben wir einen Umlaufbiegeprüfstand für Durchmesser bis zu d = 60,0 mm entwickelt.
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