Vergabestrategie (Verfahrensart, Losbildung)

Jede Verfahrensart hat ihre juristischen, technischen und prozeduralen Besonderheiten, die es zu beachten gilt. So groß die Attraktivität eines Verhandlungsverfahrens auch sein mag – an diese Art des Verfahrens sind hohe Voraussetzungen geknüpft. Grundsätzlich ist oberhalb des Schwellenbereichs das „offene Verfahren“ zu wählen. Sobald der Auftraggeber hiervon abweicht, hat er dies sehr genau zu begründen. Die Durchführung eines nichtoffenen Verfahrens oder eines wettbewerblichen Dialogs ist an strenge gesetzliche Auflagen gebunden.

Auch die Losbildung ist nicht immer einfach. Der Gesetzgeber hat zum Schutz des Mittelstands ein Losgebot erlassen. Eine starke Losbildung zieht jedoch auf Auftraggeberseite einen hohen Administrationsaufwand nach sich. Um einen marktgerechten Loszuschnitt sicherstellen zu können, ist daher eine gute Marktkenntnis erforderlich.

Machen Sie hier einen Fehler, kann Ihr Verfahren bereits angegriffen werden, bevor es richtig begonnen hat. In enger Kooperation mit Ihnen und Ihren (oder unseren assoziierten, vom Auftraggeber separat zu beauftragenden) Vergabejuristen helfen wir Ihnen, die für den konkreten Leistungsgegenstand am besten geeignete Vergabeart und den optimalen Loszuschnitt zu wählen.