Viele Software-Entwicklungen leiden an signifikanten Termin- und Kostenüberschreitungen und/oder einer im Vergleich zur Planung stark eingeschränkten Funktionalität. Im schlimmsten Fall werden ganze Projekte abgebrochen, noch bevor ein nutzbares Produkt entstanden ist. Dieses Problem wurde frühzeitig erkannt und auch gelöst.
Mit dem von der IABG entwickelten Vorgehensmodell (V-Modell) liegt seit 1997 ein allgemeiner Entwicklungsstandard für IT-Systeme vor. Das V-Modell und hat sich schnell zu einem verbindlichen Leitfaden für die Durchführung von IT-Vorhaben bei Projekten der öffentlichen Hand entwickelt. Aufgrund der ausnahmslos positiven Erfahrungsberichte, zum Beispiel bei der Entwicklung der neuen Adressverwaltung des Bundestags, des neuen IT-Systems der Polizei „Inpol-neu“ oder des Bordradars des Eurofighters, greifen mittlerweile auch viele Unternehmen darauf zurück.
Das V-Modell besteht im wesentlichen aus konkreten Handlungsanweisungen sowie aus vorgefertigten Dokumentbeschreibungen für die Entwicklungs- und Projektdokumentation. Es ist sehr konkret gefasst, verständlich formuliert und leicht praktisch umsetzbar. Der Einsatz des V-Modells führte erwartungsgemäß zu einer Verbesserung der Entwicklungsprozesse und zu einer Steigerung der Produktqualität bei gleichzeitig geringeren Kosten.
Das neue V-Modell XT löst das V-Modell 97 ab. Wie bei den Vorgängern ist die IABG an der Entwicklung wesentlich beteiligt.
V-Modell® ist eine geschützte Marke der Bundesrepublik Deutschland.
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