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Es geht auch ohne Papier - Elektronische Signaturen

Viele Anbieter von elektronischen Archivierungssystemen behaupten, dass sie die elektronische Signatur im Rahmen der Langzeitarchivierung beherrschen. Leider entspricht dies in den wenigsten Fällen der Wahrheit.

Das papierlose Büro – ein Traum, der sich wohl nie in Gänze erfüllen wird. Wahr ist aber, dass in vielen Fällen Papier nur noch vorübergehend in Erscheinung tritt. Müssen Akten, Beweis-, Zulassungs- oder andere Dokumente über lange Zeit aufbewahrt werden, greifen wir heute zunehmend auf die Methoden der elektronischen Archivierung zurück. Das spart Platz und Geld.

Heikel wird die Sache erst, wenn ein Dokument über lange Zeiträume aufbewahrt und dabei auch noch sichergestellt werden muss, dass es „echt“, sprich über die ganze Zeit unverändert geblieben ist. Deshalb werden elektronische Dokumente mit einer qualifizierten „elektronischen Signatur“ versehen, die eine beweiskräftige, revisionssichere und rechtlich anerkannte elektronische Archivierung ermöglicht.

Im Verbundprojekt „ArchiSig – beweiskräftige und sichere Langzeitarchivierung digital signierter Dokumente“ wurde ein neues Konzept für solche anspruchsvollen Anwendungen entwickelt. Im Rahmen von simulierten Gerichtsverfahren konnte gezeigt werden, dass eine verlässliche Rechtssicherheit derzeit nur gewährleistet ist, wenn ein Archivierungssystem dem ArchiSig-Konzept folgt.

Das Projekt „ArchiSig“ wurde im Rahmen des Leitvorhabens VERNET – „Sichere und verlässliche Transaktionen in offenen Kommunikationsnetzen“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit gefördert und Ende 2003 abgeschlossen.

Weiter Informationen zu diesem Thema erhalten Sie von unseren Experten für IT-Sicherheit, Tel. 089/6088-2415, E-Mail it-sicherheit(at)iabg.de. Gemeinsam mit unserem Partner bpu sind wir für die wissenschaftliche Begleitung, somit auch für das Monitoring und die Evaluierung sämtlicher VERNET-Projekte verantwortlich.

27.01.2004