
Schlüsselübergabe: Johann Sehner
(Produktionsleiter der
Geodaten-
Factory, links) und Prof. Dr. Rudolf
Schwarz (Geschäftsführer der IABG,
rechts)

Grußwort von Ministerialrat Christoph
Zimmer-Conrad (Sächsisches
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit)

v.l.n.r.: Engelbert Kupka (Abgeord-
neter im Bayerischen Landtag),
Prof.
Dr. Rudolf Schwarz (Geschäftsführer
der IABG), Ministerialrat
Christoph
Zimmer-Conrad
(Sächsisches
Ministe-
rium für Wirtschaft
und Arbeit),
Thomas Weber
(Sächsisches
Ministerium für
Wirtschaft und Arbeit)

Dr. Jörg Schäfer (Leiter Geoinforma-
tik/Geodaten der IABG)

Geodaten-Factory Team der IABG
Ihr Ansprechpartner:
Dr. Jörg Schäfer
Leiter Geoinformatik/Geodaten
Tel. 089 6088-2399
Fax 089 6088-2355
schaeferj@iabg.de
Dresden/Ottobrunn.
Die IABG eröffnete gestern ihre neue Geodaten-Factory in Dresden. Das sächsische Wirtschaftsministerium hob in einem Grußwort besonders das Engagement des Technologieunternehmens in den neuen Bundesländern hervor, das in seiner Niederlassung in Dresden jetzt über 50 Arbeitsplätze neu geschaffen hat. „Damit markiert die IABG einen weiteren Meilenstein ihrer mehr als 15-jährigen erfolgreichen Entwicklung im Freistaat Sachsen. Durch die Geodaten-Factory erhält der noch junge Technologiebereich der Geoinformatik in Sachsen weiteren Aufwind“, würdigte der sächsische Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk das neue Projekt des Unternehmens in Dresden.
Die Etablierung der Geodaten-Factory der IABG in Dresden wurde möglich im Rahmen eines Großauftrags, den die IABG zusammen mit ihren Partnern GAF AG (München) und Infoterra GmbH (Friedrichshafen) gewonnen hat. In einer Bietergemeinschaft konnte sich die Arge VEHA („Arbeitsgemeinschaft Vektordatenerfassung Hohe Auflösung“) für die Aufbereitung weltweiter Geodaten für die Bundeswehr erfolgreich gegen die Konkurrenz durchsetzen.
Hinsichtlich der Verfügbarkeit verlässlicher und hochgenauer Geodaten ist die Bundeswehr mit ihrem inzwischen stark erweiterten Einsatzraum zunehmend auf hochwertige Dienstleistungspartner angewiesen. „Satellitenbilder alleine reichen nicht aus, um unsere Truppen im Auslandseinsatz mit den für den Auftrag und den Selbstschutz nötigen Informationen zu versorgen. Um die Satellitenfotos in Geoinformationssystemen optimal nutzen zu können, müssen diese vektorisiert und attributisiert werden. Den Vektordaten werden Eigenschaften zugeordnet wie z.B. Klima, Bewuchs, Befahrbarkeit des Geländes, Gebäudenutzung etc.“, erläutert Dr. Jörg Schäfer, der als Abteilungsleiter in der IABG das Sachgebiet „Geodaten“ verantwortet. Die Hauptinformationsquelle für die Erfassung der Vektordaten sind derzeit Satellitenbilder mit einer Bodenauflösung von bis zu einem Meter. Zusätzlich zu den Satellitenbildern werden topographische Karten, Stadtpläne und sonstige Karten in analoger und digitaler Form für die Erfassung genutzt.
Die IABG, langjähriger Vertragspartner der Bundeswehr, sieht dieses anspruchsvolle Projekt als tragendes Fundament für eine Ausweitung des Geschäftsfelds auch über den militärischen Bereich hinaus.
„Durch die Akquisition dieses wichtigen Projekts“, so Prof. Dr. Rudolf Schwarz, Geschäftsführer der IABG, „haben wir günstige Voraussetzungen geschaffen, um uns in Zukunft im Markt der Verarbeitung satellitengestützter Geodaten erfolgreich zu positionieren.“
23.11.07
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