Ein besonderes Ziel heutiger und künftiger Bedrohungen sind lebenswichtige Systeme und Netzwerke, von deren Funktionieren
- das Wohlergehen und die Gesundheit der Bevölkerung und u. U. das Leben von Menschen,
- das Funktionieren der Wirtschaft,
- die Funktionsfähigkeit öffentlicher Einrichtung sowie u. U.
- die Handlungsfähigkeit des Staates
abhängen. Diese so genannten „Kritischen Infrastrukturen“ wie Wasser-, Energie- und Lebensmittelversorgung, Telekommunikation, Verkehrssysteme oder das Gesundheitswesen sind untereinander stark vernetzt. Sie reagieren hochgradig empfindlich auf Störungen. Es sind Kaskadeneffekte zu erwarten, die eine genaue Prognose des Verhaltens im Störfall aus heutiger Sicht nicht zulassen. Bereits seit 1996 hat sich die IABG auf diese Aufgabenstellungen vorbereitet. Seit 1998 führt die IABG mit AKSIS ein Netzwerk interessierter und ggf. betroffener Sparten aus dem öffentlichen Bereich, der Privatwirtschaft und der Forschung.
Um diese neuen Phänomene sukzessive zu verstehen und Schutz- und Abwehrmaßnahmen darauf einzustellen, haben wir eine Reihe von Werkzeugen für die
- Erstellung von Szenarien
- Simulation komplexer vernetzter Systeme
- Durchführung von Planübungen
entwickelt. Sie können sowohl für die Überprüfung von Strategien und Konzepten als auch für die Bewertung konkreter Systemlösungen und für die Übung, Aus- und Fortbildung von Entscheidern und Einsatzkräften eingesetzt werden. Mit qualifizierten Risikoanalysen und strategisch-konzeptioneller Beratung runden wir unser Portfolio zur Sicherung kritischer Infrastrukturen ab. |