Kurbelwellenprüfung

Die Kurbelwelle ist eines der Kernbauteile moderner Verbrennungsmotoren und unterliegt im Betrieb einer komplexen mechanischen Beanspruchung. Die Übergangsradien der Lagerzapfen zu den Kurbelwangen sowie die Austritte der Ölbohrungen zur Schmierung der Haupt- und Hublagerzapfen stellen schwingbruchgefährdete Stellen dar. Aus diesem Grund werden an diesen Stellen teils kostenintensive Oberflächenverfestigungsmaßnahmen im Fertigungsprozess integriert.

Um eine Betriebsfestigkeitsprüfung von Kurbelwellen unter möglichst realitätsnaher Beanspruchung zu ermöglichen, wurde bei der IABG ein neues Kurbelwellenprüfkonzept entwickelt und zum Patent angemeldet, welches im Vergleich zu den gängigen Prüfmethoden - Biege- bzw. Torsionsprüfung - zur Bauteilprüfung unter deutlich realitätsnäheren Beanspruchung führt.

Die Kurbelwelle wird hierzu originalgetreu aufgebaut bzw. gelagert und über einen Resonanz- (Kräfte bis 400 kN) bzw. Hydraulikpulser (Kräfte > 400 kN) Kröpfung für Kröpfung geprüft.

  • 26.04.2018 Oerlikon und die IABG schließen Partnerschaft zur beschleunigten Qualifizierung additiv gefertigter AM-Komponenten
  • 08.08.2017 IABG wird Alliance Silver Partner von National Instruments
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