Schwallwasserprüfung

Schwallwasserprüfungen dienen dem Nachweis der Unempfindlichkeit gegenüber thermischen Schocks von Komponenten und Systemen ( ISO 16750-1 bis -5), die sich im Schwallbereich eines Fahrzeugs befinden. Darüber hinaus wird die Dichtigkeit von Gehäusen oder Kapselungen überprüft.

Ein Schwall kalten Wassers verursacht einen thermischen Schock, wie er beispielsweise beim Durchfahren eines mit Wasser gefüllten Schlaglochs auftritt. Prüfling (z.B. ein Motoranbauteil) und Prüfraum werden für den Test aufgeheizt und dann mit einem Schwall kalten Wassers beaufschlagt.

Technische Daten:

  • Nutzbarer Innenraum (L x B x H): 1,20 m x 0,80 m x 0,40 m
  • Temperaturbereich (Prüfling): Raumtemperatur bis maximal 140 °C
  • Wassertemperatur: 0 bis 4 °C
  • Schwalldauer: maximal 5 sec, zwei Schwalldüsen
  • Prüfmedium: destilliertes Wasser, mit und ohne Arizonastaub versetzt, auch Salzwasser möglich
  • Zyklen: frei programmierbare Temperatur, automatisches Beschwallen
  • Prüfung nach Normen wie z.B. ISO 16750 und kundenspezifischen Vorschriften
  • Online-Prüfung/ Funktionsprüfung
  • Schnittstelle zur Prüflingsansteuerung vorhanden

Typische Prüflinge:

  • Motoranbauteile
  • Bremsanlage
  • Außenspiegel
  • Antennen
  • Druckschalter
  • Ventile
  • Gehäuse
  • 26.04.2018 Oerlikon und die IABG schließen Partnerschaft zur beschleunigten Qualifizierung additiv gefertigter AM-Komponenten
  • 08.08.2017 IABG wird Alliance Silver Partner von National Instruments
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