Referenzen

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Kooperative Leitstelle Berlin

In den vergangenen Jahren wurden die Notrufleitstellen der Polizei Berlin und der Berliner Feuerwehr in einer „Kooperativen Leitstelle“ mit einem gemeinsamen IT-Verfahren auf Basis einer gemeinsamen Technikplattform zusammengeführt und eine gegenseitige technische wie räumliche Redundanz geboten.

Mit der Einführung eines gemeinsamen IT-Verfahrens (Einsatzleitsystem und umfassender Kommunikationstechnik) verfolgt das Land Berlin das Ziel, die Effektivität und Effizienz der beiden zukünftigen Notrufleitstellen zu erhöhen und sich den neuen Herausforderungen der wachsenden Stadt zu stellen.

Zusätzlich wird die Polizei Berlin durch die Errichtung eines Einsatzleit- und Lagezentrums (ELZ) Berlin die Aufbau- und Ablauforganisation in Richtung einer stärkeren Zentralisierung ändern (neues ELZ Berlin mit den Komponenten Einsatzleitstelle sowie Zentralisierung der Fernmeldebetriebszentralen der örtlichen Direktionen, die Auskunfts- und Fahndungsstelle, Lagezentrum). Weiterhin wird in diesem Zusammenhang die Landesbefehlsstelle räumlich wie technisch neu ausgestattet, wobei das hierzu notwendige Stabs- und Führungssystem von allen Befehlsstellen der Polizei Berlin genutzt werden wird. 

ThüringenCERT mit angeschlossenem SOC

Gegenstand des Projekts war die Unterstützung des Auftraggebers im Rahmen des landesinternen Projekts „Weiterentwicklung ThüringenCERT mit angeschlossenem SOC in der Landesverwaltung des Freistaats Thüringen“ als zentraler Anlaufstelle für präventive sowie reaktive Maßnahmen in Bezug auf sicherheits- und verfügbarkeitsrelevante Vorfälle.
Ein weiterer Bestandteil des Projekts war die Überarbeitung und Neukonzeptionierung der Sicherheitsgateway-Infrastruktur in Verbindung mit der Beschaffung eines SIEM-Systems.

KRITIS Sektorstudie „Finanz- und Versicherungswesen“ 

Für eine effektive Aufgabenwahrnehmung zum Schutz der Kritischen Infrastrukturen ist das BSI auf möglichst genaue und aktuelle Kenntnisse der Funktionsweise und Abhängigkeiten der Kritischen Infrastrukturen angewiesen. Die wirtschaftlichen, technologischen, politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen und Besonderheiten der jeweiligen Sektoren und Branchen müssen berücksichtigt und mögliche zukünftige Entwicklungen bewertet werden.

Sicherheitsmanagement für den zentralen Netzbetrieb des BOS-Digitalfunknetzes

Die ALDB GmbH hat zusammen mit der IABG mbH und IBM den eigenverantwortlichen zentralen Betrieb des BOS-Digitalfunknetzes zum 1. Juli 2010 übernommen. Als Kriterien für eine erfolgreiche Betriebsübernahme dienten die im Überleitungsplan definierten Meilensteine, die alle termingerecht und mit hoher inhaltlicher Qualität unter besonderen Sicherheitsanforderungen erreicht wurden.

Das BOS-Digitalfunknetz ist das weltweit größte Funknetz, das auf dem internationalen TETRA-Standard basiert. Derzeit sind bereits über 640.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Netz registriert.

Die IABG ist für das umfassende Sicherheitsmanagement des Netzbetriebs verantwortlich und schreibt alle Konzepte zur Informationssicherheit (Fachkonzepte, Regelungen, Leitlinien) fort, erstellt Notfallpläne, koordiniert die Notfallübungen und führt Schulungen im Bereich Sicherheit durch.


TK-Notfallkonzept und Großstörungsvorsorge für die RWE Power AG

Ziel des Projekts war die Ermittlung des aktuellen Kommunikationsbedarfs der RWE Power AG in vorgegebenen Krisensituationen mit dem Ziel, diesen Kommunikationsbedarf mit den derzeit im Unternehmen verfügbaren Kommunikationsdienstleistungen abzugleichen. Es sollte damit überprüft werden, ob die im Unternehmen bereitgestellten Kommunikationsdienstleistungen den Bedarf der RWE Power für die dargestellten Krisensituationen abdecken oder in wieweit Anpassungen bzw. Ergänzungen bei den bereitgestellten Kommunikationsdienstleistungen notwendig sind.
Seitens der IABG wurden aus den vom AG zur Verfügung gestellten Unterlagen, ergänzt durch allgemeine Anforderungen und „Best Practice“-Regeln, die systemsicherheitsrelevanten Prozesse sowie die erforderlichen Kommunikationspartner identifiziert und hinsichtlich ihres Kommunikationsbedarfs analysiert.
 

EU-Projekt zum Katastrophen-Risikomanagement für Städte und ihre Bewohner am Beispiel Monastir / Tunesien

Ziel des Projektes war der Aufbau einer homogenen und konsistenten Geodateninfrastruktur als Grundlage für eine nachhaltige Stadtplanung und ein Risikomanagement. Im Rahmen dieses EU-Projekts generierte die IABG gemeinsam mit dem United Nations University Institute of Environment and Human Security (UNU-EHS) und der Stadt Monastir für die Stadt und Region Monastir ein Modell sowie nachhaltige Maßnahmen zum Schutz vor Naturkatastrophen. 

Mit Methoden der Fernerkundung wurden relevante Geoinformationen für die Analysen zur Resilienz des ländlichen und urbanen Raumes gesammelt, potentielle Risikoflächen identifiziert und in Simulationen diverse planerische wie bauliche Schutzmaßnahmen mit den Verantwortlichen der Stadtplanung der Stadt Monastir analysiert. Mit dem digitalen Zwilling konnten durch Risikoanalysen wichtige Informationen über die Vulnerabilität der Stadt und ihrer Einwohner sowie relevante Maßnahmen und Perspektiven für die Stadtentwicklung gewonnen werden.


MEHR: www.iabg.de/geschaeftsfelder/umwelt-geodaten-services/geodaten-services/urbane-analysen/katastrophen-risikomanagement-fuer-staedte/