Systembeschreibung

Quelle: BNetzA

Arbeitsbereich / Frequenzbereiche

  • Eine Systemlösung zur Unterdrückung jeglicher drahtloser Kommunikation
  • Arbeitsbereiche
    • 700 MHz bis 1800 MHz, 2000 MHz bis 2800 GHz, beliebige Erweiterbarkeit zwischen 400 MHz bis 2,8 GHz durch Softwarekonfiguration (keine Hardwaremaßnahme erforderlich)
    • GSM 900, GSM 1800, GPRS, EDGE, UMTS, LTE
    • auch Frequenzbändern nach der Frequenzauktion 2018
  • Unterbindet sämtliche Sprach- und Datendienste
  • BOS Digitalfunk wird nicht beeinflusst!

Investitionsschutz

  • Erweiterbarer modularer Systemaufbau, flexible Architektur für zukünftige Funktionen
  • Konfigurierbar über Managementkonsole
  • Erweiterung und Einstellung von Frequenzen ohne Umbaumaßnahmen, daher niedrige Kosten bei neu hinzu kommenden Frequenzen
  • Digitalfunkfunk BOS (TETRA-BOS) und DMR/Personenrufanlagen werden nicht gestört
  • Weitere auszusparende Kommunikationsmittel können konfiguriert werden

Manipulationsschutz

  • Verbauung der Jammer außerhalb der Gebäude bzw. in geschützten  Räumen, daher Schutz vor Manipulationen und Vandalismus
  • Selbstständige und  kontinuierliche Überprüfung des Systems
  • Erkennen / Signalisierung von Fehlern in der Leitstelle

Dienstleistung

  • Fernwartung und Konfiguration über Schnittstelle, daher keine Vor-Ort-Präsenz notwendig
  • Regelmäßige Softwareupdates erfolgen im Rahmen des Full-Service-Wartungsvertrages
  • Kontinuierliche Weiterentwicklung der Fähigkeiten des Systems, z.B. Drohnenerkennung
  • Vor-Ort-Gewährleistung möglich

 

 

Funktionsmerkmale

  • Protokollierung und Archivierung der Ereignisdaten in einer Datenbank, u.a.
    • Detektionen
    • Blockungen
    • Positionsdaten
  • Selbstregulierend und selbstüberwachend, Systemzustand wird dargestellt  
  • Zeitliche und örtliche Begrenzung des Störsignals
  • Bundesimmissionsgesetz wird eingehalten
  • Datenschutz (BDSG) wird eingehalten (keine Erfassung von Inhalten der Kommunikation)

Vorteile der Infrastruktur

  • Haftzellen müssen bei der Installation und im Betrieb nicht betreten werden
  • Nur minimale Arbeiten bei der Erstinstallation von Detektoren innerhalb von Gebäuden notwendig (keine Schlitzkabel notwendig, keine Jammer innerhalb Gebäude)
  • Geringe Kosten im Falle von Konfigurationsänderungen durch Verbauung der aktiven Komponenten außerhalb der für Gefangene zugänglichen Bereiche
  • Hohe Wirksamkeit der Unterdrückung innerhalb der JVA verbunden mit minimalen Störungen außerhalb der JVA