Grundlage für zuverlässige und verfügbare Systeme
Eine nachhaltige Verbesserung von Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit erfordert eine kontinuierliche Systemanalyse über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg. Von der Design- und Qualifizierungsphase bis zum Ende der Nutzungsdauer entstehen wertvolle Informationen, die unmittelbare Auswirkungen auf Betrieb und Instandhaltungsstrategie haben. Die IABG führt relevante Daten aus Entwicklung, Qualifikation und Betrieb systematisch zusammen und wertet sie ganzheitlich aus, um Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und eine fundierte Diagnose und Prognose von System- und Komponentenzuständen zu ermöglichen.
Typische Informationsquellen über den Lebenszyklus:
Design- und Qualifizierungsphase: Auswertung von Spezifikationen, Lastannahmen und Qualifikationsergebnissen
Frühe Einsatzphase: Analyse von Fertigungsqualität und Schadensfällen („Kinderkrankheiten“), Bewertung und Ableitung von Verbesserungsmaßnahmen
Betriebs- und Nutzungsphase: Erfassung realer Beanspruchungen, Auswertung von Logbüchern und Einsatzprotokollen, Bewertung von Schadens- und Fehlerdaten
Weiterentwicklung von Diagnose- und Prognosemodellen: Nutzung von Erfahrungswerten sowie ergänzende Messungen oder Prüfungen zur Beschreibung neu erkannter Degradationsmechanismen
Mit dieser ganzheitlichen Betrachtungsweise schafft die IABG die Grundlage für eine effiziente, zustandsorientierte und vorausschauende Instandhaltung – und damit für eine nachhaltige Steigerung von Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit.
Die Analyse realer Betriebsbedingungen und Nutzungsprofile liefert entscheidende Erkenntnisse über Beanspruchungen, Degradationsmechanismen und Schwachstellen technischer Systeme. Die IABG bewertet bestehende Systeme und Instandhaltungsprozesse ganzheitlich und identifiziert Optimierungspotenziale für Betrieb und Verfügbarkeit.
Durch die strukturierte Auswertung von Betriebsdaten, Schadenshistorien und Einsatzbedingungen entsteht eine belastbare Bestandsaufnahme der Systemzuverlässigkeit. Auf dieser Grundlage lassen sich gezielte Maßnahmen zur Verbesserung von Betrieb und Instandhaltung ableiten und zukünftige Nutzungsstrategien fundiert planen.
Ein vertieftes Verständnis der Systemzusammenhänge ermöglicht es zudem, Ausfallursachen und deren Rahmenbedingungen nachvollziehbar zu identifizieren. So entstehen belastbare Entscheidungsgrundlagen für die Weiterentwicklung von Betriebs- und Instandhaltungsstrategien sowie für eine langfristige Effizienzsteigerung.
Schäden und Ausfälle entstehen häufig durch das Zusammenwirken mehrerer technischer und betrieblicher Einflussfaktoren. Systematische Schadensanalysen bilden daher eine zentrale Grundlage für das Verständnis von Schwachstellen, Versagensmechanismen und Degradationsprozessen. Die IABG untersucht Schadensbilder und deren Ursachen ganzheitlich und kombiniert hierzu Materialanalysen, simulationsgestützte Bewertungen sowie experimentelle Untersuchungen. Auch komplexe Schadensfälle lassen sich so nachvollziehbar bewerten und in ihren Auswirkungen auf Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit einordnen. Mehr erfahren.
Die gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen sowohl kurzfristige Maßnahmen zur Stabilisierung des Betriebs als auch langfristige Optimierungen von Design, Nutzung und Instandhaltungsstrategien. Gleichzeitig liefern sie wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung zukünftiger Produktgenerationen.
Technische Systeme sind im Betrieb vielfältigen mechanischen und umweltbedingten Belastungen ausgesetzt. Für eine realistische Bewertung von Lebensdauer und Zuverlässigkeit ist es entscheidend, reale Beanspruchungen sowie Werkstoff- und Konstruktionsverhalten gemeinsam zu betrachten.
Die IABG kombiniert hierzu simulationsgestützte Analysen mit experimentellen Untersuchungen und Qualifikationsmaßnahmen für Komponenten und Gesamtsysteme. Modellbasierte Bewertungen ermöglichen die Analyse von Belastungen und Nutzungsszenarien unter realistischen Bedingungen, während Versuche und Tests die Ergebnisse absichern und validieren. Durch die Verknüpfung von Betriebsmessungen, Versuchsdaten und Simulation lassen sich relevante Schädigungsmechanismen identifizieren sowie belastbare Aussagen zu Lebensdauer und Ausfallwahrscheinlichkeiten ableiten.
Dieses ganzheitliche Verständnis schafft die Grundlage für fundierte Design- und Weiterentwicklungsentscheidungen, gezielte Optimierungsmaßnahmen im Betrieb sowie die kontinuierliche Verbesserung von Qualität, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit über den gesamten Lebenszyklus hinweg.
Durch die integrierte Betrachtung von Nutzung, Schäden und Beanspruchungen schafft die IABG ein fundiertes Wirkverständnis technischer Systeme. Dies ermöglicht es, Risiken frühzeitig zu erkennen, Maßnahmen gezielt zu priorisieren und Zuverlässigkeit sowie Verfügbarkeit nachhaltig zu verbessern. Betreiber und Hersteller erhalten so belastbare Entscheidungsgrundlagen für einen sicheren, wirtschaftlichen und langfristig effizienten Systembetrieb.
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