Maschinen sicher entwickeln und regulatorisch belastbar absichern
Mit der neuen Maschinenverordnung steigen die Anforderungen an die Sicherheit von Maschinen deutlich über das Niveau der bisherigen Maschinenrichtlinie hinaus. Sie definiert, welche grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen Maschinen und verwandte Produkte erfüllen müssen, bevor sie in der EU in Verkehr gebracht oder in Betrieb genommen werden. Neben klassischen mechanischen Risiken rücken Software, Vernetzung und digitale Funktionen stärker in den Fokus der Bewertung.
Damit wird die Maschinenverordnung zu einem zentralen Rahmen für Unternehmen, die sichere, vernetzte und updatefähige Maschinen entwickeln, integrieren oder betreiben.
Die Maschinenverordnung betrifft nicht nur klassische Maschinenhersteller. Sie ist insbesondere relevant für:
Auch Unternehmen, die Produkte unter eigenem Namen in Verkehr bringen oder wesentlich verändern, sollten ihre Rolle regulatorisch früh prüfen.
Die Verordnung definiert klare Verantwortlichkeiten für alle Beteiligten:
Wichtig ist: Verantwortlichkeiten verschieben sich schnell – insbesondere bei Software-Updates oder Systemintegration.
Zentrale Anforderungen sind:
Neu ist vor allem die stärkere Berücksichtigung digitaler und softwarebasierter Funktionen.
Moderne Maschinen enthalten zunehmend softwarebasierte und vernetzte Komponenten.
Das führt zu neuen Fragestellungen:
Sicherheit ist damit nicht mehr rein mechanisch – sondern systemisch.
Die Risikobeurteilung bleibt das Herzstück der Maschinenverordnung – wird aber komplexer.
Sie muss heute berücksichtigen:
Eine isolierte Betrachtung einzelner Komponenten reicht nicht mehr aus.
Die größte Herausforderung liegt nicht in einzelnen Anforderungen, sondern in deren Zusammenspiel:
Ohne strukturierte Vorgehensweise entstehen schnell Lücken in Entwicklung und Dokumentation.
Die Maschinenverordnung steht nicht isoliert, sondern ist Teil eines größeren regulatorischen Rahmens.
Je nach Produkt sind insbesondere relevant:
Für Unternehmen wird es entscheidend, diese Anforderungen integriert zu betrachten.
Die größten Aufwände entstehen meist nicht durch einzelne regulatorische Pflichten, sondern durch späte Korrekturen in Entwicklung und Nachweisführung. Wer Anforderungen erst kurz vor Markteinführung zusammenzieht, muss häufig Dokumentation nacharbeiten, Tests wiederholen oder technische Entscheidungen neu absichern.
Ein früher, interdisziplinärer Blick reduziert genau dieses Risiko. Er schafft Klarheit über Scope, Verantwortlichkeiten, Nachweise und Schnittstellen – und macht Regulierung zu einem steuerbaren Teil der Produktentwicklung.
Wir betrachten regulatorische Anforderungen nicht isoliert, sondern als Teil eines belastbaren Entwicklungs- und Sicherheitsprozesses. Gerade bei komplexen, vernetzten oder softwaregeprägten Maschinen reicht reine Normenkenntnis nicht aus. Entscheidend ist, technische Realität, Sicherheitsarchitektur und Nachweisführung zusammenzubringen.
IABG unterstützt dabei, die Maschinenverordnung technisch und organisatorisch umzusetzen:
Ziel ist es, regulatorische Anforderungen frühzeitig in den Entwicklungsprozess zu integrieren – statt sie nachträglich zu erfüllen.
Weitere Informationen:
Ganzheitliche Absicherung komplexer meachtronischer Systeme
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