Ganzheitliche Prüfung mechatronischer Produkte | Maschinenverordnung, CRA und AI Act
Mit dem Inkrafttreten der neuen EU-Verordnungen stehen Hersteller mechatronischer Systeme vor einer doppelten Herausforderung: Mechanische Sicherheit, Cybersecurity und der Einsatz von KI müssen nicht nur einzeln betrachtet, sondern systemisch zusammengeführt werden. Maschinenverordnung, Cyber Resilience Act und AI Act greifen technisch und regulatorisch ineinander – entlang des gesamten Produktlebenszyklus.
Für viele Unternehmen bedeutet das: neue Rollen, neue Nachweispflichten, neue Prozesse – von der Entwicklung über die Konformitätsbewertung bis zum Betrieb und zur Aktualisierung im Feld. Einzelmaßnahmen oder isolierte Prüfungen reichen nicht mehr aus. Gefordert ist ein integrierter Ansatz, der Safety, Security und KI-Absicherung konsistent verbindet.
Die IABG begleitet Sie als zentraler Ansprechpartner bei der strukturierten Umsetzung dieser Anforderungen – technisch fundiert, regulatorisch eingeordnet und über den gesamten Lebenszyklus hinweg.
Mechatronische Systeme vereinen Mechanik, Elektronik, Software, Vernetzung und zunehmend Künstliche Intelligenz. Entsprechend greifen mehrere europäische Regelwerke gleichzeitig – mit unterschiedlichen Schwerpunkten, aber auf dasselbe Produkt.
Die neuen europäischen Regelwerke betreffen nicht nur einzelne Fachabteilungen. Sie wirken auf Produktentwicklung, IT, Qualitätsmanagement, Einkauf und Geschäftsführung gleichermaßen. Für Hersteller mechatronischer Systeme ergeben sich insbesondere folgende Auswirkungen:
Erhöhte Anforderungen an Entwicklungsprozesse
Security- und KI-Aspekte müssen frühzeitig berücksichtigt und dokumentiert werden.
Erweiterte Verantwortung im Betrieb
Mit dem Cyber Resilience Act erweitert sich der Fokus deutlich in die Nutzungsphase. Schwachstellenmanagement, Updates und Monitoring werden zur dauerhaften Aufgabe.
Steigende Komplexität in der Nachweisführung
Überschneidende Anforderungen aus mehreren Verordnungen erfordern eine konsistente Dokumentationsstrategie.
Organisatorischer Anpassungsbedarf
Rollen, Verantwortlichkeiten und Schnittstellen müssen klar definiert werden – insbesondere bei Software- und KI-Komponenten.
Für viele Unternehmen besteht die Herausforderung in der strukturierten Zusammenführung dieser Anforderungen. Ein systematischer Ansatz schafft Transparenz, reduziert Haftungsrisiken und erhöht Planungssicherheit bei der Markteinführung komplexer Systeme.
Von der regulatorischen Einordnung bis zum Betrieb im Feld
Die Anforderungen aus Maschinenverordnung, Cyber Resilience Act und AI Act betreffen nicht nur einzelne Entwicklungsphasen. Sie wirken entlang des gesamten Produktlebenszyklus – von der Konzeption über die Konformitätsbewertung bis zum Betrieb und zur Stilllegung. Eine nachhaltige Compliance-Strategie muss diese Phasen systematisch verbinden.
Wir kümmern uns um alle relevanten Regularien zur Sicherheit mechatronischer Systeme. Aktuell in aller Munde sind CRA und AI Act. Dazu zählen aber auch Regularien wie EMV, 60825, Reach, Rohs, NIS2, ISO 27001, BSI-IT-Grundschutz, DIN SPEC 92005, MIL-STD 810, RTCA/DO-160 und andere.
Durch die Verbindung aller Phasen entsteht ein konsistenter Absicherungsprozess. Anstelle einzelner isolierter Maßnahmen erhalten Sie eine strukturierte Begleitung mit einem zentralen Ansprechpartner, mit klarer Verantwortlichkeit und abgestimmten Schnittstellen. Das reduziert Koordinationsaufwand, erhöht Planungssicherheit und beschleunigt die Markteinführung komplexer mechatronischer Systeme.

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