Smartphone: Sucht oder nützliches Werkzeug?

Im Schnitt greifen Smartphonenutzer pro Woche 1500 Mal zum Smartphone, d.h. 214 Mal am Tag oder alle 5 wachen Minuten

Nie waren Kommunikation und der Zugang zu fast beliebiger Information so einfach und unmittelbar wie heute. Ob man über WhatsApp einen Treffpunkt mit Freunden vereinbart oder über den Zugang zu ResearchGate auf wissenschaftliche Artikel zugreift, ein digitales Ticket für Flug, Bahn oder Bus lädt oder die neuesten und angesagtesten Songs anhört: Alles geht mit einem kleinen Gerät, das in die Hosentasche passt.

Das private und berufliche Leben von vielen Menschen wäre ohne Smartphone kaum noch denkbar. Wir sind davon abhängig, weil es praktisch ist, aber auch weil es unser Leben strukturiert, organisiert und erweitert.

Ist die massive Nutzung von Handy und Co krank- und suchthaft oder nur eine logische Konsequenz der praktischen Eigenschaften?
Viele Menschen beschreiben sich in der Tat als abhängig von diesem Medium, wollen von ihm lassen und hängen an ihm wie der Raucher an der Zigarette. Zudem ist das Handy, gerade wegen seiner schier unendlichen Möglichkeiten, ein Ablenkungsturbo. Es gibt Belege dafür, dass wir uns mit der Nutzung dieser Geräte eine Aufmerksamkeitsstörung regelrecht anerziehen.

Die Deutsche Welle hat unter www.dw.com/de/smartphone-sucht-gönnt-euch-doch-mal-ne-pause/a-47162548 viele interessante Informationen zu diesem Thema zusammengestellt.

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